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VW Golf II
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Der Volkswagen Golf II (VW-interne Bezeichnung: Typ 19E bzw. 1G1 ab 1989, 19EL fĂźr Nutzfahrzeugversion) ist ein Fahrzeugtyp der Marke Volkswagen, der zwischen August 1983 und Dezember 1992 Ăźber 6,3 Millionen Mal gebaut wurde. Er lĂśste in der Kompaktklasse den 1974 vorgestellten Golf I ab. Nachfolger des Golf II wurde der ab Herbst 1991 produzierte Golf III.
Der Golf II setzte das technische Konzept des ersten Golf fort, wuchs jedoch bei den AuĂenabmessungen und der Leistung. Wie der Vorgänger war der Golf II als drei- und fĂźnftĂźrige Schräghecklimousine erhältlich. Die auf dem Golf II basierende Stufenhecklimousine Jetta wurde ab Februar 1984 angeboten. Das noch von der ersten Generation abgeleitete Golf Cabriolet blieb dagegen unverändert bis August 1993 in der Produktion; auf Golf II-Basis wurde kein Cabrio-Ableger entwickelt (allerdings gab es von einigen Herstellern Umbausätze fĂźr den Golf II, z. B. von Bieber Cabriolet).
Der Golf II war der erste VW, der auf eine automatische Fertigung mit Industrierobotern ausgelegt wurde. Der Golf II konnte an den groĂen Verkaufserfolg des Vorgängermodells nahtlos anknĂźpfen und wurde eines der am häufigsten gefertigten Automobile der 1980er und frĂźhen 1990er Jahre.
Contents
⢠Modellgeschichte
⢠Allgemeines
⢠Technik
⢠Ăberblick
⢠Golf C
⢠Golf CL
⢠Golf GL
⢠Golf GLX
⢠Golf Carat
⢠Golf GT
⢠Golf GTD
⢠Golf GTI
⢠Golf Country
⢠Golf Pasadena
⢠Golf Function
⢠Post-Golf
⢠Golf GTI Special
⢠Golf Limited
⢠Rallye Golf
⢠Technische Daten
⢠Fertigung
⢠Einzelnachweise
⢠Weblinks
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Modellgeschichte
Allgemeines
Als Nachfolgemodell des Golf I verfolgte auch die zweite Auflage weiterhin das Schrägheck-Grundkonzept des Vorgängers. GegenĂźber dem Vorgänger wurde der Wagen um 17 cm länger, der Radstand nahm um 7,5 cm zu und das Leergewicht in der kleinsten Motorisierung stieg um 95 kg. Um den Luftwiderstandsbeiwert (Cw-Wert) niedrig zu halten, wurde der Wagen rundlicher gestaltet. Bei gleichem Erscheinungsbild mit charakteristischen Rundscheinwerfern und breiter C-Säule war der Cw-Wert deutlich geringer (0,34 statt 0,42)cite-ref-1[1] und die Querschnittsfläche etwas grĂśĂer als beim Vorgänger.
Ein bereits im letzten Modelljahr 1983 des Golf I verbesserter Korrosionsschutz wurde perfektioniert. Besonders bei bis 1978 produzierten Fahrzeugen hatte der Vorgänger noch nach wenigen Jahren erhebliche Rostprobleme gezeigt. Im Unterschied zum Vorgänger sind bei allen Ausstattungsversionen einschlieĂlich des Basismodells Golf C sämtliche Blechteile im Innenraum verkleidet. StandardmäĂig wurde der Golf II statt eines normalgroĂen Ersatzrades mit einem schmalen Notrad im Kofferraumboden ausgeliefert, was Gewichts- und Raumvorteile hat. Gegen Aufpreis war auch ein vollwertiges Reserverad erhältlich. Die Kofferraumbodenmatte ragt dann mit einer entsprechenden WĂślbung in den Kofferraum hinein.
Ab Modelljahr 1989 erhielten alle Modelle ab 51 kW (69 PS) Leistung serienmäĂig ein FĂźnfganggetriebe. Viele heute selbstverständliche Ausstattungen wie Servolenkung, ABS (ab Februar 1987), elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung und Pollenfilter wurden bei diesem Golf-Modell erstmals angeboten, wenn auch teilweise zu hohen Aufpreisen (1990: Servolenkung 795 DM, ABS 1800 DM, elektrische Fensterheber vorn 595 DM (vorn und hinten: 995 DM), Zentralverriegelung FĂźnftĂźrer 490 DM (DreitĂźrer: 460 DM), Pollenfilter 146 DM)cite-ref-2[2]. Einen Airbag gab es erst ab 1992 mit dem Nachfolger Golf III.
Technik
Neue Ottomotoren mit Vierventiltechnik erweiterten das Angebot nach oben hin und sparsamere Turbodieselmotoren wurden eingefßhrt. Darßber hinaus waren erstmals gegen Aufpreis vielfältige Komfortausstattungen lieferbar wie Zentralverriegelung, Servolenkung, Sitzheizung und Allradantrieb (Golf syncro, Anfang 1986).
Airbags waren nicht lieferbar und ABS erst ab Anfang 1987 gegen hohen Aufpreis und nur fĂźr ausgewählte Motorisierungen erhältlich. Nach groĂen StĂźckzahlen bei neuartigen, lange werterhaltenden MaĂnahmen (Wachsflutung der gesamten Rohkarosse, Radhausschalen, Nahtabdichtung und nicht zu aufwändiger Mechanik)cite-ref-3[3] sind auch Ăźber 24 Jahre nach Produktionseinstellung noch zahlreiche Golf II in Deutschland in Gebrauch. Am 1. Januar 2013 waren in Deutschland trotz hoher Besteuerung laut Kraftfahrt-Bundesamt noch gut 126.000 VW Golf II zugelassen.cite-ref-4[4]
Ab 1985 war beim 40-kW-(54-PS)-Motor ein ungeregelter Katalysator fßr 720 DM und beim 66-kW-(90-PS)-Motor ein G-Kat mit Lambdaregelung fßr 1880 DM Aufpreis erhältlich.
Hinweis fĂźr die folgenden AusfĂźhrungen: Jahreszahlen bezeichnen, soweit nicht anders angegeben, immer das Modelljahr (MJ), das jeweils nach den Werksferien des Vorjahres beginnt und im genannten Jahr vor den Werksferien endet.
Ăberblick
⢠1983: Der Golf II (Typ 19E) wird im August vorgestellt
⢠1984: GTI und der im Golf neuartige Katalysator
⢠1986: Syncro (Typ 19E-299 mit Allradantrieb), GTI 16V, Antiblockiersystem (ABS) fßr die Modelle GT, GTI und GTI 16V gegen Mehrpreis. Ausstattungsversion Carat wird zum Ende des Modelljahrs eingestellt, Aufwertung des GL.
⢠1987: Facelift im August fĂźr das Modelljahr 1988. Zu den Neuerungen gehĂśren die entfallenen Dreieckfenster in den vorderen TĂźren, weiter vorn nahe der A-Säule angebrachte AuĂenspiegel und ein KĂźhlergrill mit nur noch fĂźnf Rippen und grĂśĂerem VW-Logo. Am Heck entfallen der Schriftzug âVOLKSWAGENâ und das VW-Emblem auf der linken Seite; letzteres befindet sich nun â deutlich grĂśĂer â mittig unter der Heckklappe, die Modellbezeichnung am Heck rechts wird in neuer schräg gestellter Schriftart ausgefĂźhrt. Im Innenraum gibt es neue Lenkräder, neue Sitze, dickere Lenkstockschalter und bessere Serienausstattungen.
⢠1987: GT/GTD/GTI Special
⢠1988: 10 Millionen Golf
⢠1988: neuer Handbremshebel
⢠1989: Facelift im August fĂźr das Modelljahr 1990, zugleich neue VW-interne Typ-Bezeichnung 1G1 (statt 19E): Neue Zentralelektrik, Lenksäulenverkleidung, Warnblinkschalter nun auf der Lenksäule, neue groĂe StoĂfängerverkleidungen (teilweise in Wagenfarbe lackiert, optional darin integrierte Nebelscheinwerfer in DE-Technik) fĂźr GL und GTI sowie neue Vordersitze mit grĂśĂeren Kunststoffverkleidungen und stabilerem Innenleben der RĂźckenlehne.
⢠1989: Sondermodell Golf Limited im Januar, mit 16V-G60-Motor mit 154 kW (210 PS) und Allradantrieb (Syncro), limitiert auf 71 Stßck, Preis 1989: 68.500 DM
⢠1989: Sondermodell Rallye Golf mit G60-Motor mit 160 PS, verbreiteter Karosserie und permanentem Allradantrieb (Syncro), limitiert auf 5000 Stßck
⢠1990: der geregelte Katalysator wird in Deutschland Serienausstattung (in Ăsterreich bereits ab 1988), G60-Motor nun fĂźr (leicht modifizierte) GTI-Serienkarosserie lieferbar
⢠1990: Golf Country (allradgetriebener Golf mit Offroad-Optik, hÜher gelegt fßr mehr Bodenfreiheit)
⢠1991: G60 auch mit Syncro erhältlich
⢠1992: Beginn der Kleinserienfertigung des Golf CityStromer mit Elektroantrieb und Bleiakkumulatoren speziell fßr Energieversorger
⢠1992: Ende der Produktion von Auslauf-Sondermodellen im Dezember im Volkswagenwerk Mosel bei Zwickau, nachdem in Wolfsburg schon seit Mitte 1991 der Nachfolger Golf III vom Band lief
Ausstattungsvarianten
Die häufigsten Varianten des Golf II trugen die Bezeichnungen C, CL und GL in der Reihenfolge zunehmender Ausstattung. Spitzenmodell war zunächst der GLX, der sehr bald in Carat umbenannt wurde. Die sportlichen GTI-Varianten waren die Topmodelle in jeder Hinsicht, dazwischen lagen die GT- und GTD-Varianten, die GTI-Optik mit weniger leistungsstarken Motoren verbanden.
⢠C (bis Modelljahr 1987)
⢠CL
⢠GL
⢠GT (ab 1986)
⢠GTD
⢠GTI (ab Januar 1984)
Golf C
Das C-Modell (Comfort) war am einfachsten ausgestattet. Einfachste (aber langlebige) Sitzstoffe, minimale technische Ausstattung inklusive Heckscheibenwischer, selbst die Mittelkonsole vorn, TĂźrablagen und eine Uhr fehlten. Ottomotoren gab es bis 66 kW (90 PS), Dieselmotoren mit 40 kW (54 PS) und 51 kW (70 PS). Ab dem ersten Facelift im Modelljahr 1988 hieĂ diese Variante nur noch âGolfâ, ab Modelljahr 1990 (zweites Facelift) entfiel sie ganz.
Golf CL
Der Golf CL (Classic Luxe) war mit Uhr, Innenverstellung fĂźr den fahrerseitigen AuĂenspiegel und einer Mittelkonsole (ab Modelljahr 1988) sowie Stoffeinsatz in den TĂźrseitenverkleidungen ausgestattet. Ab Modelljahr 1988 wurden neue Stahlräder eingefĂźhrt, die ab Modelljahr 1990 eine silberne Radnabenabdeckung hatten (vorher schwarz). Motoren wie beim Golf C. Den Golf CL gab es gegen einen Mehrpreis von 5700 DM auch mit dem Allradantrieb Syncro, dann war er mit dem 1,8-l-Motor mit zunächst 66 kW (90 PS), später 72 kW (98 PS) ausgerĂźstet. Preise 1990: 18.820 DM (40 kW (55 PS) mit 4-Gang-Schaltgetriebe) bis 22.635 DM (66 kW (90 PS) mit Automatikgetriebe), jeweils ohne Sonderausstattungen. Golf CL Syncro: 27.850 DM.
Golf GL
Der Golf GL (Grand Luxe) zeichnete sich bis Modelljahr 1987 auĂen durch Chrom-Zierkeder an den Fensterdichtungen, Chromeinlagen am KĂźhlergrill und in den StoĂstangen sowie verchromten Radnabenabdeckungen aus. Zum gleichen Zeitpunkt wurde der GL durch Einstellung des Carat die bestausgestattete Normalversion. Je nach Modelljahr ergänzten Wärmeschutzverglasung, hochwertige Bezugsstoffe, BrĂźstungen der (TĂźr-)Seitenverkleidungen mit schwarzem Kunstlederbezug, Radhausverkleidungen im Kofferraum, FuĂboden und Heckablage mit schwarzem Tufting-Velours verkleidet und verchromter Zierlinie, Innenleuchte mit AbschaltverzĂśgerung, ein besonderes Lenkrad (geschäumt), eine Schalthebelverkleidung aus Kunstleder (statt Gummi-Faltenbalg) und Radzierringe die Serienausstattung. Ab Modelljahr 1990 bekam der GL voluminĂśse, teilweise in Wagenfarbe lackierte StoĂfängerverkleidungen, die auch am GTI montiert wurden. Alle Motoren bis 66 kW (90 PS) waren verfĂźgbar. Preise 1990: 20.720 DM (40 kW/55 PS mit 4-Gang-Schaltgetriebe) bis 24.535 DM (66 kW/90 PS mit Automatikgetriebe), jeweils ohne Sonderausstattungen.
Golf GLX
Der GLX war als gediegene Top-Ausstattungsvariante mit nahezu allen lieferbaren Sonderausstattungen ab Werk versehen und wies damit unter anderem teillackierte StoĂfänger, 4-Speichen-Sportlenkrad mit Lederkranz, einen lederbezogenen Schaltknauf, Velourspolsterung, eine geteilte RĂźckbank mit KopfstĂźtzen, elektrisch verstell- und beheizbare AuĂenspiegel, Servolenkung, Zentralverriegelung, ein Kombiinstrument mit dem Bordcomputer MFA und Drehzahlmesser sowie elektrische Fensterheber auf. Auch war er nur viertĂźrig lieferbar. Den Golf GLX gab es nur mit dem 1,8-l-Ottomotor mit 66 kW (90 PS) und nur von August bis Oktober 1983. Aufgrund des hohen Preises fand diese Version nur eine geringe Verbreitung.
Golf Carat
Der Carat ersetzte bereits ab November 1983 den fast gleich ausgestatteten GLX, wurde aber mit Ende des Modelljahres 1986 wieder eingestellt, zumal sich auch diese neue Luxus-Variante nur selten verkaufte. Nach der Einstellung des Carat konnten Kunden durch das Auswählen zahlreicher teurer Mehrausstattungen mit dem GL wieder ein ähnliches Ambiente wie beim GLX bzw. Carat erhalten.
Einen indirekten Nachfolger fand der Carat erst Jahre später in der Highline-Variante des Golf III (hier allerdings nur in Verbindung mit dem VR6-Motor).
Golf GT
Hierbei handelt es sich sozusagen um den âGTI des armen Mannesâ, da das Modell viele GTI-spezifische Optionen bot, allerdings ohne dessen Motorleistung. Zur Serienausstattung dieses Modells gehĂśrten eine leichte Tieferlegung um 20 mm, schwarze Kunststoff-KotflĂźgelverbreiterungen, mit schwarzer Kunststofffolie beklebten Schwellern, schwarze oder hellgraue (je nach Lackierung) Zierstreifen in der seitlichen Sicke im Karosserieblech, eine schwarze Klebefolie rund um das Heckfenster, ein Heckspoiler an der Oberkante der Heckklappe, der 1,8-l-Benzinmotor mit 66 kW (90 PS), ein Drehzahlmesser, ein Bordcomputer (Multifunktionsanzeige âMFAâ mit Verbrauchs-, Fahrstrecken- und Ăltemperaturanzeige) und zuerst Reifen der GrĂśĂe 175/70 R 13 mit Zierringen. Dazu die Hinterachse vom GTI mit Stabilisator und Scheibenbremsen. Ab Modelljahr 1987 dann 14"-Stahlräder mit schwarzer Kunststoff-Mittelabdeckung und Breitreifen der GrĂśĂe 185/60 R 14. Ab Modelljahr 1990 waren Ăźberarbeitete Stahlräder mit silberner Mittelabdeckung und Entfall der seitlichen und hinteren Zierstreifen in der Sicke Teile der Ausstattung. Den Golf GT gab es nur mit 5-Gang-Schaltgetriebe. Nach EinfĂźhrung des Sondermodells GT Special 1987 und dessen späterer Ăbernahme in den regulären Verkaufsprospekt spielte der Standard-GT kaum noch eine Rolle, wurde aber bis zum Produktionsende 1991 beibehalten. Sowohl der Golf CL als auch der Golf GT wurden mit Allradantrieb (âSyncroâ) angeboten; er war dann mit dem 1,8-l-Ottomotor mit 72 kW (98 PS) ausgerĂźstet.
Golf GTD
Den Golf GT gab es mit Turbodieselmotoren und wurde wie beim Vorgänger als GTD (Grand Tourismo Diesel) bezeichnet: zuerst mit 51 kW (70 PS), ab 1989 dann auch als Golf Turbodiesel LLK (LadeluftkĂźhler) mit 59 kW (80 PS). Die Ausstattung war â bis auf fehlende Tieferlegung, Bordcomputer (MFA) und Trommelbremsen an der Hinterachse â gleich der des GT. Im Gegensatz zum GT wurde der Standard-GTD deutlich häufiger gewählt als die Special-Variante, die eher selten anzutreffen war. Preis 1990: 24.945 DM (59 kW (80 PS): 25.695 DM) ohne Sonderausstattungen.
Golf GTI
Ab Januar 1984 wurde der Golf GTI der zweiten Generation angeboten, mit der auch erstmals eine grĂśĂere Auswahl an Motoren einherging. Anfangs war nur der aus dem alten Modell bekannte 82 kW (112 PS) starke 1,8-Liter-Motor mit acht Ventilen im GTI lieferbar. Ab März 1986 zusätzlich der neue 1,8-Liter-16V-Motor mit Vierventiltechnik und 102 kW (139 PS) Leistung sowie 168 Nm Drehmoment. Im Februar 1987 wurde der 16V-Motor mit Katalysator und 95 kW (129 PS) vorgestellt; eine Katalysatorversion des 82-kW-(112-PS)-Motors kam im Januar 1987 mit nun 79 kW (107 PS) auf den Markt.
Ab 1990 war im GTI G60 mit 118 kW (160 PS) der bereits aus dem Rallye Golf bekannte Motor mit mechanischem G-Lader regulär erhältlich. Der G60 war unter anderem mit einem seilzuggeschalteten Getriebe und der 15"-Bremsanlage aus dem Passat ausgestattet und hatte zur ErhĂśhung der Torsionssteifigkeit der Karosserie eine eingeklebte Windschutzscheibe. Er war als einzige GTI-Variante auch mit dem Allradantrieb syncro verfĂźgbar. Die stärkste Motorisierung hatte der 1989 von der VW-Motorsport-Abteilung nur 71-mal gebaute Golf Limited, der Vierventiltechnik mit der Aufladung des G-Laders verband und so 155 kW (210 PS) leistete. Er enthielt serienmäĂig nahezu jede mĂśgliche Sonderausstattung, was sich auch deutlich im Preis von 68.500 DM niederschlug. ĂuĂerlich zeigte er sich sehr unauffällig â lediglich der hellblaue Zierrahmen am KĂźhlergrill (mit Einfach-Scheinwerfern), die âVW-Motorsportâ-Plaketten an Front und Heck sowie die zweiteiligen 15"-Aluminiumräder von BBS waren mehr oder weniger eindeutige Erkennungsmerkmale.
Das GTI-spezifische Aussehen, wie zum Beispiel vergrĂśĂerte Frontlippe am StoĂfänger, Heckspoiler oben an der Heckklappe, roter Zierrahmen am Doppelscheinwerfergrill etc., wurde mit den Facelifts zum Modelljahr 1988 bzw. 1990 des Golf II teilweise beibehalten und durch zum Beispiel groĂvolumige StoĂfängerverkleidungen mit eingelassenen Nebelscheinwerfern in DE-Technik vorn und hinten ergänzt. In den USA wurde ab Modelljahr 1990 der 2,0-l-16V aus dem Passat im GTI eingebaut, da dieser auch mit Normalbenzin betrieben werden konnte, um der schlechteren Benzinqualität dort Rechnung zu tragen. Hier war der GTI immer als eigenständiges Modell gefĂźhrt, nicht als Ausstattungsvariante des Golf.
Der GTI war im Modelljahr 1989 auch als Sondermodell Special bestellbar, seit demselben Jahr gab es auch das Sondermodell Edition One, das mit reichhaltiger Ausstattung und leichten optischen Ănderungen bis zum Produktionsende im Oktober 1991 ausgeliefert wurde, dazu gesellte sich 1991 zum Abschluss der Baureihe das Sondermodell Edition Blue.
Während der GTI mit seinen zahlreichen Varianten in Deutschland nur etwa 2 % Anteil an der Golf-II-Gesamtproduktion hatte, war in GroĂbritannien jeder sechste Golf II ein GTI (etwa 16 %), wobei nur die katalysatorlosen Motorvarianten mit 82 kW (112 PS) und 102 kW (139 PS) (16V) angeboten wurden. In den letzten Modelljahren 1990 bis 1992 wurde die 16V-Variante und ab 1991 auch die 8V-Version zusätzlich zur deutschen Serienausstattung mit Elementen des Sondermodells GT Special aufgewertet: dessen 15"-BBS-Aluminiumräder mit Reifen der GrĂśĂe 195/50 R 15 und auch die Innenausstattung wurden Ăźbernommen (sogenanntes rainbow interior). Ferner waren serienmäĂig Servolenkung, elektrische Fensterheber und AuĂenspiegel, ein Panasonic-Autoradio sowie ein Stahlschiebedach vorhanden. Wählbar waren nur noch Anzahl der TĂźren und die Lackierung. ABS war beim Golf II in GroĂbritannien nicht verfĂźgbar, da fĂźr den Regelblock am hier rechts hinter dem Motor angebrachten Hauptbremszylinder kein Platz vorhanden war.
Die Varianten Rallye Golf und Limited sind keine GTIs im eigentlichen Sinne (sie tragen das Kßrzel auch nicht im Namen), ähnlich wie der VR6 beim Golf III.
FĂźr den 16V und den G60 gab es, heute sehr gesuchte, spezielle ZĂźndschlĂźssel mit Abdeckkappen fĂźr den SchlĂźsselbart und Emblemen, die auf die Motorisierung hinwiesen.
Preise 1990 (jeweils ohne Sonderausstattungen):
⢠GTI mit 79 kW (107 PS): 28.545 DM
⢠GTI 16V mit 95 kW (129 PS): 31.100 DM
⢠GTI G60 mit 118 kW (160 PS): 37.125 DM.
Sondermodelle (Deutschland)
⢠1985: Hit; Match
⢠1986: Fun; Flair; Pikes Peak (Rallyefahrzeug, bis 1987)
⢠1987: Bistro; Memphis; Sky; GT/GTD/GTI Special (bis 1991); Berlin Golf; Brigitte
⢠1988: Tour; Manhattan; Champion; 10 Millionen
⢠1989: Ăko Golf (Erprobungsfahrzeug, bis 1992); Atlanta; Boston; City Stromer; GTI Edition One (bis 1991); Limited (VW Motorsport, 71 Stk.); Rallye Golf
⢠1990: Black Line â Red Line; Country; Country Allround; Country Chrompaket; Country GTI (nur werksintern); Fire and Ice (bis 1991); Madison; Moda; Quadriga
⢠1991: Pasadena; Function; GTI Edition Blue; Barcelona; Dynamite (Kamei)
Sondermodelle: Logos
Basis ist bei allen Sondermodellen der Golf CL, Ausnahmen: GT/GTD/GTI Special, GTI Edition One, GTI Edition Blue sowie die GTI-Varianten des Fire and Ice.
10 Millionen-Golf
Zum Jubiläum des zehnmillionsten verkauften Golf brachte VW 1988 das Sondermodell 10 Millionen heraus. Dieses Modell gab es mit verschiedenen Ottomotoren zwischen 40 kW (55 PS) und 66 kW (90 PS) (1,8 l 66 kW auch mit Einspritzmotor, jedoch nie als GTI) sowie als Turbodiesel mit 51 kW (70 PS), wahlweise als 3- oder 5-TĂźrer. Zu erkennen sind diese Modelle an der Sonderlackierung Starblue metallic (LD5T), an lackierten AuĂenspiegeln mit asphärischem (links) bzw. konvexem (rechts) Glas, blauer Wärmeschutzverglasung (einziger Golf II mit blau getĂśnter Verglasung), Seitenblinkern, halb abgedunkelten Heckleuchten, blauem Streifen in den StoĂfängern, den speziellen 14"-Aluminiumrädern mit blauen Tropfen (VW-LM-Rad Silverstone) und drei Aufklebern unterhalb des Golf-Schriftzugs auf dem Heckblech sowie oberhalb der Seitenblinker. AuĂerdem hatte der 10-Millionen-Golf immer die schwarzen Kunststoff-Radlaufverbreiterungen. Im Inneren unterscheidet er sich von den Serienmodellen durch blauen Velours-Teppich, Sportsitze mit HĂśhenverstellung am Fahrersitz in speziellem blau gestreiften Velours, blaue Hutablage, zu den Sitzen passende blau gestreifte TĂźr- und Seitenverkleidungen und beleuchtetem Makeup-Spiegel. Die besondere Lackierung war fĂźr kein anderes Golf-II-Modell zu haben, ebenso die Innenausstattung und die Räder mit blauen Tropfen. Die Doppelscheinwerfer, wie sie auf dem Bild zu sehen sind, gehĂśrten nicht zur Originalausstattung des 10-Millionen-Golf. Sie standen fĂźr alle Modelle mit Einfachscheinwerfern (CL, GL und Sondermodelle) ab Modelljahr 1985 als Sonderausstattung in der Preisliste und waren als Fern- oder Nebelscheinwerfer verfĂźgbar. Beim Golf GL ab Modelljahr 1990 waren die Nebelscheinwerfer in DE-AusfĂźhrung in die groĂen StoĂfänger eingelassen, hier waren die optionalen Zusatzscheinwerfer im KĂźhlergrill dann immer Fernscheinwerfer.
Golf Country
Volkswagen hat diese Version als Studie âGolf Montanaâ vorgestellt, zunächst ohne ernsthaft an einen Bau zu denken. Danach liefen bei den Händlern sofort Bestellungen auf, obwohl das Auto gar nicht in Serie gehen sollte. Deswegen hatte man sich bei VW entschieden, eine Serie dieses Wagens zu bauen.
Der im Mai 1990 eingefĂźhrte und bis Dezember 1991 produzierte Golf Country ist eine Ausstattungsvariante des Golf CL syncro mit vier TĂźren. Die Serienfertigung bei Steyr-Daimler-Puch (jetzt Magna Steyr) in Graz (Ăsterreich) begann im April 1990. Hierzu wurde jeweils ein komplett vormontierter Golf CL syncro mit einem 72-kW-Motor nach Graz geliefert und dort zum Golf II Country umgerĂźstet.
Im Einzelnen wurde die Karosserie mit einem daruntergesetzten Rohrrahmen um 120 mm hĂśher gelegt, vorne ein Schutzrohrrahmen (âRammbĂźgelâ) mit integriertem Triebwerkunterschutz montiert und am Heck links und rechts des abklappbaren Reserveradhalters zwei Schutzrohrrahmen in den StoĂfänger eingesetzt. Um den Antriebsstrang beibehalten zu kĂśnnen, wurde der Motor nach unten versetzt. Daraus resultierte eine im Vergleich zum normalen Golf (Syncro) um mindestens 63 mm erhĂśhte Bodenfreiheit (auf 180 mm). Die Geländeeigenschaften waren â mangels Differentialsperren â jedoch nie besonders gut. Wie der Golf Syncro hat der Golf Country einen deutlich kleineren Kofferraum (der Kofferraumboden befindet sich etwa auf HĂśhe der StoĂfänger-Oberkante, während er bei frontgetriebenen Modellen etwa auf HĂśhe der StoĂfänger-Unterkante sitzt). Dies war bei den Syncro-Modellen nĂśtig, um an der Hinterachse das Differentialgetriebe unterzubringen.
Ab Juli 1990 kam die zweite Variante, der Golf II Country Allround hinzu. Diese Variante hatte eine auf Funktionalität und weniger auf Komfort zugeschnittene Ausstattung (zum Beispiel Kunstleder innen, Standardräder in Wagenfarbe). Erhältlich war diese Variante nur in der Farbe âwaldgrĂźnâ. Gebaut wurden von dieser Variante nur 160 Fahrzeugecite-ref-5[5].
Ab Anfang 1991 wurde seitens VW dann noch eine dritte Ausstattungsvariante auf den Markt gebracht â die Chrom-Edition. Deren Ausstattung mit cremefarbener Echtlederausstattung, elektrischem Faltschiebedach und verchromten Anbauteilen verursachte einen enormen Preisschub â diese Luxus-Variante kostete damals 52.200 DM und war nur in schwarz lieferbar. Gebaut wurden von dieser Sonderedition nur 558 StĂźck.
Es gab auch noch einige Sonderversionen und Sonderumbauten wie zum Beispiel den Golf II Country GTI mit 79 kW (107 PS), der in einer Auflage von 50 StĂźck exklusiv fĂźr VW-Mitarbeiter gebaut wurde (Wolfsburg-Edition), oder Sonderumbauten auf andere Otto- und Dieselmotoren.
Simca brachte bereits 1977 mit dem Simca Rancho und AMC im Herbst 1979 mit dem AMC Eagle ein Fahrzeug auf den Markt, dessen Konzept dem des Golf II Country stark ähnelte. Der AMC Eagle war auĂer als Limousine und Kombi auch als CoupĂŠ und Shooting Brake erhältlich. Toyota kopierte 1994 mit dem RAV 4 dieses Konzept in ähnlicher Form und erreichte damit auf dem Softroader-Markt groĂen Erfolg.
Golf GT/GTD Special
Basierend auf dem GT bzw. GTD wurde mit dem Modelljahr 1988 der GT/GTD Special ins Verkaufsprogramm aufgenommen. Die Bezeichnung âSondermodellâ ist vielleicht nicht ganz korrekt, denn die Special-Ausstattung war regulär neben den normalen Standardausstattungen CL, GL, GT, GTD und GTI bis zum Produktionsende des Golf II mit dem 1,8-l-Motor mit 66 kW (90 PS) und den Turbodiesel-Motoren mit 51 kW (69 PS) (bis Modelljahr 1989) oder 59 kW (80 PS) (ab Modelljahr 1990) verfĂźgbar. In den Modelljahren 1988 und 1989 gab es das Sondermodell Special zusätzlich auch als GTI und GTI 16V mit gleicher Ausstattung.
Die Ausstattung (abweichend vom GT/GTD):
⢠Sonderlackierungen Schwarzblau und Oakgrßn metallic sowie Standardlackierungen Brillantschwarz metallic, Schwarz, Atlasgrau metallic und Royalblau metallic
⢠Schriftzug âSpecialâ auf den C-Säulen
⢠Colorverglasung grßn
⢠Rßckleuchten partiell abgedunkelt
⢠Innenausstattung in anthrazit mit âColor-GT-Streifenâ, SitzrĂźckseiten und Seitenwangen mit schwarzem Kunstleder bezogen, FuĂboden und Heckablage mit schwarzem Tufting-Velours verkleidet
⢠Sportsitze vorn, Rßcksitzbank mit Einzelsitzcharakter
⢠Tieferlegung um 10 mm (nicht beim GTD Special)
⢠dunkelgrauer Innenhimmel und schwarze C-Säulen-Verkleidungen, selten auch mit getÜnter Innenraumleuchte
⢠wahlweise Recaro-Sportsitze in grau mit roten Streifen, dann Anpassung der Seitenverkleidungen an die Sitzstoffe, Entfall der Color-GT-Streifen
⢠Multifunktionsanzeige (nicht fßr GTD Special)
⢠Radio Gamma mit zwei Aktivlautsprechern in den vorderen Tßren
⢠Aluminiumräder mit Kreuzspeichendesign BBS RA 6JĂ15 mit Reifen 185/55 R 15
⢠innenbelßftete Bremsscheiben vorn und Bremsscheiben hinten (GTD Special: volle Bremsscheiben vorn, Trommelbremsen hinten)
Preis 1991: 28.085 DM (GT Special mit 66 kW/90 PS), 29.050 DM (GTD Special mit 59 kW/80 PS).
Golf Fire and Ice
Das Sondermodell Fire and Ice wurde nur im Modelljahr 1991 angeboten. Namensgebend war der unter der Regie von Willy Bogner junior entstandene Film Feuer, Eis & Dynamit mit Roger Moore und Simon Shepherd.
Als Antrieb standen die 1,8-l-Ottomotoren mit 66 kW (90 PS), 79 kW (107 PS), 95 kW (129 PS), 118 kW (160 PS) sowie der 1,6-l-Turbodiesel mit LadeluftkĂźhlung und 59 kW (80 PS) zur Wahl.
Der Golf Fire and Ice basierte motorisierungsabhängig auf den Modellen CL und GTI, die jedoch durch entsprechende optische Anpassungen äuĂerlich nicht unterscheidbar waren (sieht man hier von verschieden stark tiefer gelegten Karosserien, AusfĂźhrungen der Bremsanlagen und unterschiedlichen Auspuffendrohren ab)
⢠Sonderlackierung âDark Violet perleffectâ (Farbcode: LC4V) fĂźr alle Modelle
⢠ĂuĂeres des GTI (breite Schwellerverkleidungen, Radhausverbreiterungen, schmale Zierleisten auf den TĂźren, groĂe teillackierte StoĂfänger, lackierte Griffleiste der Heckklappe)
⢠in Wagenfarbe lackierte AuĂenspiegelgehäuse
⢠groĂe runde Logos als Aufkleber auf den C-Säulen
⢠runde Embleme âFire and Iceâ auf den vorderen KotflĂźgeln anstelle der Seitenblinker
⢠Heckschriftzßge in pink
⢠Grafikemblem neben dem Heckschriftzug âGolfâ
⢠spezielle Innenausstattung in violett/blau mit groĂen gestickten Emblemen auf den RĂźckenlehnen der Standard-Sportsitze, Teppich und Dachhimmel schwarz und anthrazit
⢠âFire and Iceâ-Emblem auf dem vorderen Aschenbecher
⢠Aluminiumräder 6Ă15 âEstorilâ mit Bereifung 185/55 R 15
Golf Pasadena
Der Golf Pasadena war ein sportliches Sondermodell des Golf II (Ausstattungscode E3K), das im Modelljahr 1991 angeboten wurde. Besonderes Kennzeichen des Sondermodells waren ein Doppelscheinwerfergrill mit Zusatz-Fernscheinwerfern, Sportsitze im sogenannten âColibri-Designâ, weiĂe vordere Blinkleuchten und seitliche Blinker an den KotflĂźgeln. Schwarze KotflĂźgelverbreiterungen, StoĂfänger mit farbigen Zierstreifen, gelochte 14 Zoll Stahlräder fĂźr 185er-Breitreifen und schwarze Schweller sorgten fĂźr einen sportlichen Eindruck. Im Innenraum wurde das Vierspeichen-Sportlenkrad eingebaut, die Schalthebelstulpe war in Kunstleder gehalten und der Schalthebelknauf geschäumt. Hinzu kamen die grĂźne Wärmeschutzverglasung, hĂśhenverstellbare Gurte fĂźr die Vordersitze, ein hĂśhenverstellbarer Sitz auf der Fahrerseite, FensterbrĂźstung in Kunstleder, Ladekantenabdeckung und Beleuchtung fĂźr den Gepäckraum, sowie Drehzahlmesser und Digitaluhr im Instrumenteneinsatz. Der âPasadenaâ-Schriftzug war an den C-Säulen sowie rechts unten am Heck angebracht.
Angebotene Motorvarianten:
| Motorkennbuchstabe | Hubraum | Leistung | Getriebe |
|---|---|---|---|
| Ottomotoren: | Ottomotoren: | Ottomotoren: | Ottomotoren: |
| NZ | 1272 cmÂł | 40 kW (55 PS) | 4-Gang |
| NZ | 1272 cmÂł | 40 kW (55 PS) | 5-Gang |
| PN | 1595 cmÂł | 51 kW (70 PS) | 5-Gang |
| PN | 1595 cmÂł | 51 kW (70 PS) | Automatik |
| RP | 1781 cmÂł | 66 kW (90 PS) | 5-Gang |
| RP | 1781 cmÂł | 66 kW (90 PS) | Automatik |
| Dieselmotoren: | Dieselmotoren: | Dieselmotoren: | Dieselmotoren: |
| JP | 1588 cmÂł | 40 kW (54 PS) | 4-Gang |
| JP | 1588 cmÂł | 40 kW (54 PS) | 5-Gang |
| 1V | 1588 cmÂł | 40 kW (54 PS) | Automatik |
| 1V | 1588 cmÂł | 44 kW (60 PS) | 5-Gang |
| MF | 1588 cmÂł | 51 kW (70 PS) | 5-Gang |
| RA | 1588 cmÂł | 59 kW (80 PS) | 5-Gang |
Golf Function
Kurz vor EinfĂźhrung des Golf III brachte Volkswagen dieses Sondermodell heraus. Produktionsorte waren Wolfsburg, Mosel/Zwickau und in Sarajevo bei TAS (Tvornica Automobila Sarajevo). Modelle aus Sarajevo erkennt man an der entsprechenden Fahrzeug-Identifikationsnummer (FIN), welche mit einem "T" gekennzeichnet sind.
Beispiel: WVWZZZ1GZNTXXXXXX. (T = Sarajewo / "Jugoslawien" bis 1994)cite-ref-7[7]
In Sarajevo endete die Produktion jedoch 1992 aufgrund des Bosnienkrieges. Der Golf II Function wurde von 1991 bis 1992 gebaut, am Ende parallel zum Golf III. Käufer erwarteten aus diesem neuen Werk im âOstenâ besonders gute Qualität. ĂuĂerlich ist der Golf II Function gut zu erkennen an dem silber-bunten âFunctionâ-Schriftzug an der C-Säule, den verbreiterten Radläufen und dem fehlenden C- oder CL-Schriftzug am Heck. Lieferbar war er in sechs Farben (Tornadorot, Maritimblau, AlpinweiĂ, CaprigrĂźn, Royalblau und Perlgrau) und mit vier verschiedenen Ottomotoren (40 bis 66 kW/54 bis 90 PS) sowie vier Dieselmotoren (40 bis 59 kW/54 bis 80 PS). Kombiniert werden konnten diese mit Vier- oder FĂźnfgangschaltgetriebe oder einer Automatik. Zur weiteren Serienausstattung gehĂśrten grĂźne Wärmeschutzverglasung, hĂśhenverstellbarer Fahrersitz, von innen einstellbare RĂźckspiegel und LuftausstrĂśmer fĂźr den hinteren FuĂraum. Hergestellt wurde dieses Modell mit zwei oder vier TĂźren. Der Preis lag fĂźr einen ZweitĂźrer mit Serienausstattung zwischen 17.611 DM (Ottomotor mit 40 kW/54 PS, Vierganggetriebe) und 21.314 DM (Dieselmotor mit 59 kW/80 PS, FĂźnfganggetriebe).
Post-Golf
Fßr Zustelldienste gab es ein Sondermodell mit einem eigenständig anlegenden 2-Punkt-Sicherheitsgurt aus den US Modellen (an der Tßr statt an der B-Säule angeschlagen), einem Trennnetz und einen modifizierten Fahrgastraum ab B-Säule fßr verbesserte Raumnutzung.
GTI-Sondermodelle
Golf GTI Special
In den Modelljahren 1988 und 1989 waren der GTI und GTI 16V als Sondermodell GTI Special verfĂźgbar; diese Kombination wurde allerdings nur sehr selten bestellt. Die Ausstattung ist wie beim GT Special.
Golf Limited
Wenn auch offiziell nicht als GTI gefĂźhrt, gehĂśrt diese spezielle Ausgabe des Golf aufgrund der Motorisierung in diese Rubrik. Der Golf Limited wurde 1989 von VW-Motorsport in 71 Exemplaren von Hand gebaut. 70 Exemplare bestimmt zur Auslieferung an Kunden, plus einem Vorserienexemplar mit der Seriennummer "000", eingeprägt auf der fĂźr den Limited typischen Schlossträgerplakette. Das Vorserienexemplar wurde seinerzeit von VW verschrottet. Die Nummer "000" ist in Heft 11/1989 der Auto Motor und Sport als Testfahrzeug genutzt worden. Sein HerzstĂźck war der nur fĂźr dieses Modell gefertigte Motor: ein modifizierter 1,8-l-Motor mit 16 Ventilen und G60-Spirallader mit 155 kW (210 PS) bei 0,54 bar Ladedruck. Der Limited war mit dem Syncro-Allradantrieb ausgestattet. Die Torsionssteifigkeit der Karosserie wurde durch die geklebte Windschutzscheibe erhĂśht. Im Jahre 2018 wurde ein Exemplar â die Nummer 003 â fĂźr 110.000,- Euro angeboten.cite-ref-8[8]
AuĂen war der Limited unauffällig, lediglich der hellblaue Rahmen um den KĂźhlergrill mit Einzelscheinwerfern sowie die in schwarz mit hellblauer Schrift gehaltenen âVW-Motorsportâ-Plaketten an KĂźhlergrill und Heckblech waren erkennbare Unterschiede. Die serienmäĂigen zweiteiligen BBS-Aluminiumräder RM012 mit 15" waren ab 1990 auch beim GTI G60 serienmäĂig sowie bei den Sondermodellen Edition One und Edition Blue. AuĂerdem gab es serienmäĂig den FrontstoĂfänger der US-Version. Den Limited gab es nur in der fĂźnftĂźrigen Karosserievariante, er war immer in schwarz metallic lackiert (Farbcode LP9V) mit folgender Ausstattung (aufbauend auf GTI-Basisausstattung):
⢠beheizbare Ledersitze vorn, manuell hÜhen-/neigungsverstellbar
⢠Ledervollausstattung (Sitze vorne/hinten, Tßrverkleidungen, Lenkrad, Schaltknauf, Handbremshebelmanschette)
⢠GTI-16V-Zßndschlßssel mit VW-Motorsport-Schlßsselanhänger
⢠elektrisches Schiebedach
⢠Antiblockiersystem ABS
⢠Servolenkung
⢠elektrische Fensterheber (vorne und hinten)
⢠Zentralverriegelung
⢠Aluplakette mit laufender Nummer auf dem Schlossträger sowie gesonderte ABE-Plakette der VW-Motorsport AG Hannover
⢠elektrisch verstellbare AuĂenspiegel, beheizbar
⢠getÜnte Heckleuchten (schwarz oben, rot unten)
⢠Radio-/Audioanlage Gamma mit VW-Aktivlautsprechern
⢠US-StoĂfänger vorn
⢠beheizbare Dßsen fßr Wisch-/Waschanlage
Weitere Sonderausstattungen gab es wegen der Vollausstattung nicht. Nebelscheinwerfer oder Automatik waren nicht lieferbar.
Rallye Golf
Auch der Rallye Golf wurde nicht als GTI bezeichnet, mit seinem 1,8-l-Motor mit G-Spirallader und 118 kW (160 PS) gehĂśrt aber auch er in diese Abteilung. Dieses Sondermodell fĂźr den StraĂenverkehr wurde als Homologationsmodell in den Jahren 1989 bis 1991 fĂźr den Rallyeeinsatz in einer Auflage von 5000 StĂźck im VW-Werk BrĂźssel gebaut. Durch eine geringe Reduzierung der Bohrung wurde der Hubraum des Serien-G60-Motors fĂźr den Rallye Golf auf 1760 cmÂł abgesenkt. Nach dieser Anpassung des Hubraums und unter BerĂźcksichtigung des Korrekturfaktors fĂźr aufgeladene Motoren (1,7) konnte der Rallye Golf in der Hubraumklasse bis 3000 cmÂł nach dem Gruppe A Reglement homologiert werden. Um die leichte LeistungseinbuĂe durch den geringeren Hubraum zu kompensieren, wurde ein grĂśĂerer LadeluftkĂźhler verwendet. Es gab nur 50 Exemplare ohne Schiebedach sowie mit einer Volllederausstattung, die nur in die Schweiz exportiert wurden.
Neben den 5000 Fahrzeugen fßr den regulären Verkauf und den Motorsport Fahrzeugen wurde auch eine niedrige einstellige Stßckzahl von der Volkswagen Entwicklung und Volkswagen Motorsport auf den 16VG60 (3G) Motor, welcher auch im Golf Limited zum Einsatz kam, umgerßstet.
Neben der bulligen Karosserie mit deutlich verbreiterten Kotflßgeln und Seitenteilen (aber Standard-Tßren) sowie breiten Schwellerverstärkungen fiel der in Wagenfarbe lackierte Kßhlergrill mit den eckigen DE-Doppelscheinwerfern auf.
Die weitere Ausstattung:
⢠nur als Dreitßrer lieferbar
⢠Allradantrieb â Syncro
⢠Antiblockiersystem ABS
⢠Servolenkung und Sportlenkrad
⢠Aluminiumräder 6JĂ15 mit Reifen der GrĂśĂe 205/50 R 15
⢠AuĂenspiegel elektrisch verstellbar
⢠Sportfahrwerk
⢠in Wagenfarbe lackierte spezielle StoĂfänger mit Frontspoiler und KĂźhlluftfĂźhrung fĂźr die vorderen Bremsen
⢠ebenfalls in Wagenfarbe lackierter Heckspoiler
⢠Sportsitze (auf Wunsch: Recaro-Sportsitze, elektrisch verstellbar), Sitz- und Lehnenflächen mit Karostoff, Seitenwangen mit Leder bezogen
⢠Tßr- und hintere Seitenverkleidungen mit Leder bezogen
⢠Schiebedach
Als Sonderausstattungen waren neben den Recaro-Sportsitzen eine Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber, elektrische Spiegel und verschiedene Radios verfĂźgbar.
Golf GTI Edition One
Mit dem Modelljahr 1989 wurde dieses Sondermodell in den regulären GTI-Verkaufsprospekt aufgenommen. Es war lieferbar als GTI mit 79 kW (107 PS), als GTI 16V mit 95 kW (129 PS) und als GTI G60 mit 118 kW (160 PS). Bis zum Produktionsende 1991 wurden etwa 12.000 Einheiten produziert.
Die Ausstattung umfasste zusätzlich zum serienmäĂigen GTI/GTI 16V/GTI G60:
⢠Sonderlackierung Quarzit metallic und Dark-Burgundy-Perleffekt oder Standard-Lackierung Brillantschwarz metallic und Perlgrau-metallic
⢠Aufkleber Edition One vorn links auf der Motorhaube
⢠Entfall des roten Zierrahmens am Kßhlergrill
⢠runde Embleme (âWolfsburg Editionâ) an den KotflĂźgeln anstelle der Seitenblinker
⢠AuĂenspiegel in Wagenfarbe lackiert
⢠G60-Kotflßgelverbreiterungen rundum (ab Januar 1990)
⢠16V-Auspuffanlage (55 mm, nur bis Juni 1990) auch fßr 79 kW (107 PS)
⢠Aluminiumräder BBS RM012, zweiteilig, 6,5JĂ15 ET33 mit Reifen 195/50 R 15
⢠Rßckleuchten partiell abgedunkelt
⢠weiĂe Blinkleuchten vorn
⢠Servolenkung mit Vierspeichenlenkrad (370 mm) mit Lederkranz
⢠Schaltknauf und Handbremshebelgriff mit Leder bezogen
⢠Innenausstattung in blau: Seitenverkleidungen und Standard-Sportsitze rundum mit Stoff mauritiusblau bezogen und mit Schriftzug Edition auf der RĂźckenlehne (beim 79-kW-(107-PS)-Motor manuelle HĂśhenverstellung Fahrerseite), elektrisch einstellbare Recaro-Sportsitze mit demselben Stoff mit Recaro-Schriftzug bei AusfĂźhrungen mit 95-kW- (16V-Logo in den KopfstĂźtzen bis 08/89) und 118-kW-(160-PS)-Motor (nicht in Verbindung mit Lederpolsterung). RĂźcksitzbank mit Einzelsitzcharakter (auch mit KopfstĂźtzen erhältlich). FuĂboden und Heckablage mit mauritiusblauem Tufting-Velours verkleidet.
⢠Gepäckraumabdeckung und seitliche Konsolen mit Teppich mauritiusblau
⢠Tßr- und Seitenverkleidungen in Stoff Avantage-Streifen mauritiusblau-blaurotsilber mit zwei schwarzen Zierleisten
⢠Die Dreitßrer waren hinten seitlich und in der Heckklappe mit Siglachrome-Fensterscheiben ausgestattet, die, chrombedampft, deutlich stärker abgedunkelt waren als die normale grßne Wärmeschutzverglasung
Die normalen Sonderausstattungen wie zum Beispiel wahlweise drei- und fĂźnftĂźrig, Komplettleder, Schiebedach, elektrische Fensterheber, diverse Radios, Klimaanlage und ABS waren mĂśglich.
Golf GTI Edition Blue
Die Edition Blue war ein auf 2100 Fahrzeuge limitiertes Sondermodell im letzten Produktionsjahr 1991 anlässlich des Produktionsendes des Golf II. Es kam nur in Deutschland, Ăsterreich und der Schweiz zum Verkauf und wurde ausschlieĂlich in Wolfsburg produziert. 1749 StĂźck waren fĂźr den deutschen Markt bestimmt.
Ausstattungsmerkmale des Edition Blue:
⢠ausschlieĂlich als DreitĂźrer lieferbar
⢠Lackierung LC5M (moonlightblue-perleffekt)
⢠Motor: 1,8 l mit 79 kW/107 PS (MKB: PF) fĂźr Deutschland; 1,8 l mit 118 kW/160 PS (MKB: PG) (G60) fĂźr Ăsterreich und Schweiz
⢠3 Edition-Blue-Embleme anstelle der GTI-Embleme an den Seitenleisten und am Heck
⢠G60-Kotflßgelverbreiterungen rundum
⢠Aluminiumräder BBS RM012, zweiteilig, 6,5JĂ15 ET33 mit Reifen 195/50 R 15
⢠Stahlschiebedach mit manueller Betätigung
⢠Blinkleuchten seitlich
⢠Schlussleuchten partiell abgedunkelt
⢠AuĂenspiegel elektrisch und beheizbar in Wagenfarbe lackiert (rechts konvex, links asphärisch-Weitwinkel)
⢠Innenausstattung ausschlieĂlich in Leder mauritiusblau mit Sitzheizung vorn
⢠Teppich in Tuftingvelours mauritiusblau
⢠3-Speichen-Sportlenkrad 360 mm Leder schwarz
⢠Schalthebelknauf Leder schwarz
⢠Handbremsgriff Leder schwarz
Die G60-Modelle fĂźr Ăsterreich und die Schweiz hatten serienmäĂig eine Klimaanlage und ABS. In der Schweiz konnte der Edition Blue ausschlieĂlich als G60 geordert werden, nur dort war er mit Zusatzausstattungen konfigurierbar. ABS war (wie bei allen G60 in der Schweiz) nicht serienmäĂig, sondern nur gegen Aufpreis erhältlich. In Ăsterreich und Deutschland konnten fĂźr dieses Sondermodell keine zusätzlichen Sonderausstattungen geordert werden.
Technische Daten
Golf II bis 66 kW (90 PS) und Diesel
| Motorvariante | 1,0 | 1,3 | 1,3 Kat | 1,6 | 1,6 | 1,6 Kat | 1,8 | 1,8 Kat | 1,6 D | 1,6 TD Kat | 1,6 TD | 1,6 TD (LLK) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bauzeitraum | 1983â1985 | 1983â1992 | 1985â1992 | 1986â1991 | 1983â1991 | 1985â1992 | 1983â1987 | 1984â1991 | 1983â1991 | 1989â1992 | 1983â1991 | 1989â1991 |
| Motor | 4-Zylinder-Ottomotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Ottomotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Ottomotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Ottomotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Ottomotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Ottomotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Ottomotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Ottomotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Dieselmotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Dieselmotor (Viertakt) mit Turboaufladung | 4-Zylinder-Dieselmotor (Viertakt) mit Turboaufladung | 4-Zylinder-Dieselmotor (Viertakt) mit Turboaufladung und LadeluftkĂźhlung |
| Motorkennbuchstabe | GN | HK (1983â1985), MH (1985â1992) (1) | NZ (1987â1992) | RF | EZ | PN | GU | GX (1984â1988) RP (1987â1992) | JP | 1V | JR (1983â1991) MF (nur 1988) | RA / SB (1989â1991) |
| Hubraum | 1043 cmÂł | 1272 cmÂł | 1272 cmÂł | 1595 cmÂł | 1595 cmÂł | 1595 cmÂł | 1781 cmÂł | 1781 cmÂł | 1588 cmÂł | 1588 cmÂł | 1588 cmÂł | 1588 cmÂł |
| Bohrung Ă Hub | | 75 Ă 72 mm | 75 Ă 72 mm | 81 Ă 77,4 mm | 81 Ă 77,4 mm | 81 Ă 77,4 mm | 81 Ă 86,4 mm | 81 Ă 86,4 mm | 76,5 Ă 86,4 mm | 76,5 Ă 86,4 mm | 76,5 Ă 86,4 mm | 76,5 Ă 86,4 mm |
| Max. Leistung bei 1/min | 33 kW (45 PS) 5500 | 40 kW (55 PS) 5400 | 40 kW (55 PS) 5200 | 53 kW (72 PS) 5200 | 55 kW (75 PS) 5000 | 51 kW (69 PS) 5200 | 66 kW (90 PS) 5200 | 66 kW (90 PS) 5250 | 40 kW (54 PS) 4800 | 44 kW (60 PS) 4500 | 51 kW (70 PS) 4500 | 59 kW (80 PS) 4500 |
| Max. Drehmoment bei 1/min | 70 Nm 3200 | 96 Nm 3800 | 97 Nm 3000 | 120 Nm 2700 | 125 Nm 2500 | 118 Nm 2700 | 145 Nm 3300 | 137â142 Nm 3000 | 100 Nm 2300â2900 | 110 Nm 2400â2600 | 133 Nm 2500â2900 | 155 Nm 2600â3000 |
| Gemischaufbereitung | 1 Register-Fallstrom-Vergaser Pierburg | 1 Register-Fallstrom-Vergaser Pierburg | Elektr. Einspritzung (VW Digijet) | 1 Register-Fallstrom-Vergaser Pierburg 2-E-2 | 1 Register-Fallstrom-Vergaser Pierburg 2-E-2 | Elektronisch geregelter Vergaser Ecotronic Pierburg 2-E-E | 1 Register-Fallstrom-Vergaser Pierburg | Elektr. Einspritzung (Bosch KE-Jetronic/KA-Jetronic bzw. Mono-Jetronic) | Verteiler-Einspritzpumpe | Verteiler-Einspritzpumpe + Turbolader (Garrett oder KKK) | Verteiler-Einspritzpumpe + Turbolader (Garrett oder KKK) | Verteiler-Einspritzpumpe + Turbolader (Garrett oder KKK) |
| Ventilsteuerung | | OHC , Zahnriemen, ab 08/85 HydrostĂśĂel | OHC , Zahnriemen, ab 08/85 HydrostĂśĂel | OHC , Zahnriemen, ab 08/85 HydrostĂśĂel | OHC , Zahnriemen, ab 08/85 HydrostĂśĂel | OHC , Zahnriemen, ab 08/85 HydrostĂśĂel | OHC , Zahnriemen, ab 08/85 HydrostĂśĂel | OHC , Zahnriemen, ab 08/85 HydrostĂśĂel | OHC , Zahnriemen, ab 08/85 HydrostĂśĂel | OHC , Zahnriemen, ab 08/85 HydrostĂśĂel | OHC , Zahnriemen, ab 08/85 HydrostĂśĂel | OHC , Zahnriemen, ab 08/85 HydrostĂśĂel |
| KĂźhlung | | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung |
| Getriebe | | 4- oder 5-Gang-Getriebe (Serie bei 70/90 PS, D Kat und TD), a.W. (fĂźr 70/72/75/90 PS und Saugdiesel) Dreistufen-Automatik | 4- oder 5-Gang-Getriebe (Serie bei 70/90 PS, D Kat und TD), a.W. (fĂźr 70/72/75/90 PS und Saugdiesel) Dreistufen-Automatik | 4- oder 5-Gang-Getriebe (Serie bei 70/90 PS, D Kat und TD), a.W. (fĂźr 70/72/75/90 PS und Saugdiesel) Dreistufen-Automatik | 4- oder 5-Gang-Getriebe (Serie bei 70/90 PS, D Kat und TD), a.W. (fĂźr 70/72/75/90 PS und Saugdiesel) Dreistufen-Automatik | 4- oder 5-Gang-Getriebe (Serie bei 70/90 PS, D Kat und TD), a.W. (fĂźr 70/72/75/90 PS und Saugdiesel) Dreistufen-Automatik | 4- oder 5-Gang-Getriebe (Serie bei 70/90 PS, D Kat und TD), a.W. (fĂźr 70/72/75/90 PS und Saugdiesel) Dreistufen-Automatik | 4- oder 5-Gang-Getriebe (Serie bei 70/90 PS, D Kat und TD), a.W. (fĂźr 70/72/75/90 PS und Saugdiesel) Dreistufen-Automatik | 4- oder 5-Gang-Getriebe (Serie bei 70/90 PS, D Kat und TD), a.W. (fĂźr 70/72/75/90 PS und Saugdiesel) Dreistufen-Automatik | 4- oder 5-Gang-Getriebe (Serie bei 70/90 PS, D Kat und TD), a.W. (fĂźr 70/72/75/90 PS und Saugdiesel) Dreistufen-Automatik | 4- oder 5-Gang-Getriebe (Serie bei 70/90 PS, D Kat und TD), a.W. (fĂźr 70/72/75/90 PS und Saugdiesel) Dreistufen-Automatik | 4- oder 5-Gang-Getriebe (Serie bei 70/90 PS, D Kat und TD), a.W. (fĂźr 70/72/75/90 PS und Saugdiesel) Dreistufen-Automatik |
| Antrieb | | Frontantrieb | Frontantrieb | Frontantrieb | Frontantrieb | Frontantrieb | Frontantrieb | Frontantrieb | Frontantrieb | Frontantrieb | Frontantrieb | Frontantrieb |
| Radaufhängung vorn | | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen , unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator (nur GT und GTD) | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen , unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator (nur GT und GTD) | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen , unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator (nur GT und GTD) | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen , unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator (nur GT und GTD) | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen , unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator (nur GT und GTD) | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen , unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator (nur GT und GTD) | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen , unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator (nur GT und GTD) | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen , unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator (nur GT und GTD) | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen , unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator (nur GT und GTD) | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen , unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator (nur GT und GTD) | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen , unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator (nur GT und GTD) |
| Radaufhängung hinten | | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern und Federbeinen | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern und Federbeinen | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern und Federbeinen | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern und Federbeinen | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern und Federbeinen | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern und Federbeinen | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern und Federbeinen | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern und Federbeinen | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern und Federbeinen | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern und Federbeinen | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern und Federbeinen |
| Bremsen | | Scheibenbremsen (à 239 mm) vorn, Trommelbremsen hinten (GT: Scheibenbremsen hinten und vorn innenbelßftet) Bremskraftverstärker, (Automatik, 66 kW, 51/59-kW-Diesel mit Bremskraftregler), ab 02/87 a.W. ABS mit Scheibenbremsen hinten | Scheibenbremsen (à 239 mm) vorn, Trommelbremsen hinten (GT: Scheibenbremsen hinten und vorn innenbelßftet) Bremskraftverstärker, (Automatik, 66 kW, 51/59-kW-Diesel mit Bremskraftregler), ab 02/87 a.W. ABS mit Scheibenbremsen hinten | Scheibenbremsen (à 239 mm) vorn, Trommelbremsen hinten (GT: Scheibenbremsen hinten und vorn innenbelßftet) Bremskraftverstärker, (Automatik, 66 kW, 51/59-kW-Diesel mit Bremskraftregler), ab 02/87 a.W. ABS mit Scheibenbremsen hinten | Scheibenbremsen (à 239 mm) vorn, Trommelbremsen hinten (GT: Scheibenbremsen hinten und vorn innenbelßftet) Bremskraftverstärker, (Automatik, 66 kW, 51/59-kW-Diesel mit Bremskraftregler), ab 02/87 a.W. ABS mit Scheibenbremsen hinten | Scheibenbremsen (à 239 mm) vorn, Trommelbremsen hinten (GT: Scheibenbremsen hinten und vorn innenbelßftet) Bremskraftverstärker, (Automatik, 66 kW, 51/59-kW-Diesel mit Bremskraftregler), ab 02/87 a.W. ABS mit Scheibenbremsen hinten | Scheibenbremsen (à 239 mm) vorn, Trommelbremsen hinten (GT: Scheibenbremsen hinten und vorn innenbelßftet) Bremskraftverstärker, (Automatik, 66 kW, 51/59-kW-Diesel mit Bremskraftregler), ab 02/87 a.W. ABS mit Scheibenbremsen hinten | Scheibenbremsen (à 239 mm) vorn, Trommelbremsen hinten (GT: Scheibenbremsen hinten und vorn innenbelßftet) Bremskraftverstärker, (Automatik, 66 kW, 51/59-kW-Diesel mit Bremskraftregler), ab 02/87 a.W. ABS mit Scheibenbremsen hinten | Scheibenbremsen (à 239 mm) vorn, Trommelbremsen hinten (GT: Scheibenbremsen hinten und vorn innenbelßftet) Bremskraftverstärker, (Automatik, 66 kW, 51/59-kW-Diesel mit Bremskraftregler), ab 02/87 a.W. ABS mit Scheibenbremsen hinten | Scheibenbremsen (à 239 mm) vorn, Trommelbremsen hinten (GT: Scheibenbremsen hinten und vorn innenbelßftet) Bremskraftverstärker, (Automatik, 66 kW, 51/59-kW-Diesel mit Bremskraftregler), ab 02/87 a.W. ABS mit Scheibenbremsen hinten | Scheibenbremsen (à 239 mm) vorn, Trommelbremsen hinten (GT: Scheibenbremsen hinten und vorn innenbelßftet) Bremskraftverstärker, (Automatik, 66 kW, 51/59-kW-Diesel mit Bremskraftregler), ab 02/87 a.W. ABS mit Scheibenbremsen hinten | Scheibenbremsen (à 239 mm) vorn, Trommelbremsen hinten (GT: Scheibenbremsen hinten und vorn innenbelßftet) Bremskraftverstärker, (Automatik, 66 kW, 51/59-kW-Diesel mit Bremskraftregler), ab 02/87 a.W. ABS mit Scheibenbremsen hinten |
| Lenkung | | mechanische Zahnstangenlenkung, auf Wunsch mit ServounterstĂźtzung | mechanische Zahnstangenlenkung, auf Wunsch mit ServounterstĂźtzung | mechanische Zahnstangenlenkung, auf Wunsch mit ServounterstĂźtzung | mechanische Zahnstangenlenkung, auf Wunsch mit ServounterstĂźtzung | mechanische Zahnstangenlenkung, auf Wunsch mit ServounterstĂźtzung | mechanische Zahnstangenlenkung, auf Wunsch mit ServounterstĂźtzung | mechanische Zahnstangenlenkung, auf Wunsch mit ServounterstĂźtzung | mechanische Zahnstangenlenkung, auf Wunsch mit ServounterstĂźtzung | mechanische Zahnstangenlenkung, auf Wunsch mit ServounterstĂźtzung | mechanische Zahnstangenlenkung, auf Wunsch mit ServounterstĂźtzung | mechanische Zahnstangenlenkung, auf Wunsch mit ServounterstĂźtzung |
| Karosserie | | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter |
| Spurweite vorn/hinten | | 1413/1408 mm, mit Breitreifen 1427/1422 mm | 1413/1408 mm, mit Breitreifen 1427/1422 mm | 1413/1408 mm, mit Breitreifen 1427/1422 mm | 1413/1408 mm, mit Breitreifen 1427/1422 mm | 1413/1408 mm, mit Breitreifen 1427/1422 mm | 1413/1408 mm, mit Breitreifen 1427/1422 mm | 1413/1408 mm, mit Breitreifen 1427/1422 mm | 1413/1408 mm, mit Breitreifen 1427/1422 mm | 1413/1408 mm, mit Breitreifen 1427/1422 mm | 1413/1408 mm, mit Breitreifen 1427/1422 mm | 1413/1408 mm, mit Breitreifen 1427/1422 mm |
| Radstand | | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm |
| Länge | | 3985 mm, GL ab Modelljahr 1989 4040 mm | 3985 mm, GL ab Modelljahr 1989 4040 mm | 3985 mm, GL ab Modelljahr 1989 4040 mm | 3985 mm, GL ab Modelljahr 1989 4040 mm | 3985 mm, GL ab Modelljahr 1989 4040 mm | 3985 mm, GL ab Modelljahr 1989 4040 mm | 3985 mm, GL ab Modelljahr 1989 4040 mm | 3985 mm, GL ab Modelljahr 1989 4040 mm | 3985 mm, GL ab Modelljahr 1989 4040 mm | 3985 mm, GL ab Modelljahr 1989 4040 mm | 3985 mm, GL ab Modelljahr 1989 4040 mm |
| Leergewicht | | 845â1020 kg | 845â1020 kg | 845â1020 kg | 845â1020 kg | 845â1020 kg | 845â1020 kg | 845â1020 kg | 845â1020 kg | 845â1020 kg | 845â1020 kg | 845â1020 kg |
| HĂśchstgeschwindigkeit | | 155 km/h | 152 km/h | 162â167 km/h | 167 km/h | 162â167 km/h | 173â178 km/h | 170â176 km/h | 150 km/h | 153 km/h | 160 km/h | 169 km/h |
| Beschleunigung von 0â100 km/h | | 16 s | 17 s | 13â15 s | 13,2 s | 13â15 s | 11,5â13,5 s | 12â14 s | 19,5â23 s | 18 s | 15 s | 14,5 s |
| Verbrauch in Liter/100 Kilometer | | 7,0â7,5 N | 5,5â7,0 N | 9,5â10,0 N | 10,0â10,5 N | 9,5â10,0 N | 9,5â10,0 S | 9,5â10,0 N | 6,5â7,0 D | 7,0 D | 7,0 D | 7,5 D |
Abweichende Motordaten MH: 40 kW (54 PS) bei 5200/min, 96 Nm bei 3400/min
Golf II syncro, GTI und G60
| Modellbezeichnung | GTI | GTI Kat | GTI Kat | GTI Kat | GTI 16V | GTI 16V Kat | syncro | syncro | Country | GTI G60 | G60 Limited | Rallye Golf |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bauzeitraum | 1984â1987 (UK: 1984â1992) | 1985â1988 | 1986â1987 | 1987â1991 | 1986â1987 (UK: 1986â1992) | 1987â1991 | 1986â1987 | 1987â1991 | 1990â1991 | 1990â1991 | 1989 71 StĂźck | 1989â1991 5000 StĂźck |
| Motor | 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt) | 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt) mit mechanisch angetriebenem G-Spiralverdichter | 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt) mit mechanisch angetriebenem G-Spiralverdichter | 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt) mit mechanisch angetriebenem G-Spiralverdichter |
| Motorkennbuchstabe | EV (1984â87), PB (1987â92) | RD | RG | PF | KR | PL | GU/GX | 1P (1988â1991) | 1P (1988â1991) | PG | 3G | 1H |
| Hubraum | 1781 cmÂł | 1781 cmÂł | 1781 cmÂł | 1781 cmÂł | 1781 cmÂł | 1781 cmÂł | 1781 cmÂł | 1781 cmÂł | 1781 cmÂł | 1781 cmÂł | 1781 cmÂł | 1763 cmÂł |
| Bohrung Ă Hub | 81 Ă 86,4 mm | 81 Ă 86,4 mm | 81 Ă 86,4 mm | 81 Ă 86,4 mm | 81 Ă 86,4 mm | 81 Ă 86,4 mm | 81 Ă 86,4 mm | 81 Ă 86,4 mm | 81 Ă 86,4 mm | 81 Ă 86,4 mm | 81 Ă 86,4 mm | 80,6 Ă 86,4 mm |
| Leistung bei 1/min | 82 kW (112 PS) 5500 82 kW (112 PS) 5400 | 79 kW (107 PS) 5250 | 79 kW (107 PS) 5500 | 79 kW (107 PS) 5400 | 102 kW (139 PS) 6100 | 95 kW (129 PS) 5800 | 66 kW (90 PS) 5200 | 72 kW (98 PS) 5400 | 72 kW (98 PS) 5400 | 118 kW (160 PS) 5800 | 155 kW (210 PS) 6500 | 118 kW (160 PS) 5800 |
| Max. Drehmoment bei 1/min | 155 Nm 3100 159 Nm 4000 | 154 Nm 3250 | 154 Nm 3500 | 157 Nm 3800 | 169 Nm 4600 | 168 Nm 4250 | 145 Nm 3300 | 143 Nm 3000 | 143 Nm 3000 | 225 Nm 3800 | 252 Nm 5000 | 225 Nm 3800 |
| Gemischaufbereitung | Mech. Einspritzung (Bosch K-Jetronic) bzw. elektr. Einspritzung (Digifant) | Mech. (Bosch K-Jetronic) | elektr. Einspritzung (Bosch KE-Jetronic) | elektr. Einspritzung (Digifant) | Mech. Einspritzung (Bosch K-Jetronic) | Elektr. Einspritzung (Bosch KE-Jetronic) | 1 Register-Fallstrom-Verg./Bosch KE-Jetronic | Elektr. Einspritzung (Digifant) | Elektr. Einspritzung (Digifant) | Elektr. Einspritzung (Digifant) + Spirallader, LadeluftkĂźhler | Elektr. Einspritzung (Digifant) + Spirallader, LadeluftkĂźhler | Elektr. Einspritzung (Digifant) + Spirallader, LadeluftkĂźhler |
| Ventilsteuerung | OHC mit 8 Ventilen, Zahnriemen, ab 8/85 HydrostĂśĂel | OHC mit 8 Ventilen, Zahnriemen, ab 8/85 HydrostĂśĂel | OHC mit 8 Ventilen, Zahnriemen, ab 8/85 HydrostĂśĂel | OHC mit 8 Ventilen, Zahnriemen, ab 8/85 HydrostĂśĂel | DOHC mit 16 Ventilen, HydrostĂśĂel, Zahnriemen | DOHC mit 16 Ventilen, HydrostĂśĂel, Zahnriemen | OHC mit 8 Ventilen, HydrostĂśĂel, Zahnriemen | OHC mit 8 Ventilen, HydrostĂśĂel, Zahnriemen | OHC mit 8 Ventilen, HydrostĂśĂel, Zahnriemen | OHC mit 8 Ventilen, HydrostĂśĂel, Zahnriemen | DOHC mit 16 Ventilen, HydrostĂśĂel, Zahnriemen | OHC mit 8 Ventilen, HydrostĂśĂel, Zahnriemen |
| KĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung | WasserkĂźhlung |
| Antrieb | Front | Front | Front | Front | Front | Front | Allrad | Allrad | Allrad | Front | Allrad | Allrad |
| Getriebe | 5-Gang-Getriebe | 5-Gang-Getriebe | 5-Gang-Getriebe | 5-Gang-Getriebe | 5-Gang-Getriebe | 5-Gang-Getriebe | 5-Gang-Getriebe | 5-Gang-Getriebe | 5-Gang-Getriebe | 5-Gang-Getriebe | 5-Gang-Getriebe | 5-Gang-Getriebe |
| Radaufhängung vorn | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen, unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen, unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen, unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen, unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen, unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen, unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen, unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen, unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen, unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen, unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen, unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator | Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen, unteren Dreiecksquerlenkern und Stabilisator |
| Radaufhängung hinten | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern, Federbeinen und Stabilisator (syncro: Schräglenkerachse ) | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern, Federbeinen und Stabilisator (syncro: Schräglenkerachse ) | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern, Federbeinen und Stabilisator (syncro: Schräglenkerachse ) | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern, Federbeinen und Stabilisator (syncro: Schräglenkerachse ) | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern, Federbeinen und Stabilisator (syncro: Schräglenkerachse ) | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern, Federbeinen und Stabilisator (syncro: Schräglenkerachse ) | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern, Federbeinen und Stabilisator (syncro: Schräglenkerachse ) | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern, Federbeinen und Stabilisator (syncro: Schräglenkerachse ) | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern, Federbeinen und Stabilisator (syncro: Schräglenkerachse ) | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern, Federbeinen und Stabilisator (syncro: Schräglenkerachse ) | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern, Federbeinen und Stabilisator (syncro: Schräglenkerachse ) | Verbundlenkerachse mit spurkorrigierenden Gummilagern, Federbeinen und Stabilisator (syncro: Schräglenkerachse ) |
| Bremsen | Scheibenbremsen rundum (Ă vorn 239, hinten 226 mm), a.W. ab 02/87 ABS | Scheibenbremsen rundum (Ă vorn 239, hinten 226 mm), a.W. ab 02/87 ABS | Scheibenbremsen rundum (Ă vorn 239, hinten 226 mm), a.W. ab 02/87 ABS | Scheibenbremsen rundum (Ă vorn 239, hinten 226 mm), a.W. ab 02/87 ABS | Scheibenbremsen rundum (Ă vorn 239 mm, ab 1990 256 mm, hinten 226 mm), a.W. ab 02/87 ABS | Scheibenbremsen rundum (Ă vorn 239 mm, ab 1990 256 mm, hinten 226 mm), a.W. ab 02/87 ABS | Scheibenbremsen vorn (Ă vorne 239 mm), Trommelbremsen hinten, a.W. ab 08/87 ABS (auĂer Country) | Scheibenbremsen vorn (Ă vorne 239 mm), Trommelbremsen hinten, a.W. ab 08/87 ABS (auĂer Country) | Scheibenbremsen vorn (Ă vorne 239 mm), Trommelbremsen hinten, a.W. ab 08/87 ABS (auĂer Country) | Scheibenbremsen rundum (Ă vorn 280, hinten 226 mm), ABS | Scheibenbremsen rundum (Ă vorn 280, hinten 226 mm), ABS | Scheibenbremsen rundum (Ă vorn 280, hinten 226 mm), ABS |
| Lenkung | Zahnstangenlenkung, auf Wunsch oder teilweise (alle G60 und div. Sondermodelle) serienmäĂig mit ServounterstĂźtzung | Zahnstangenlenkung, auf Wunsch oder teilweise (alle G60 und div. Sondermodelle) serienmäĂig mit ServounterstĂźtzung | Zahnstangenlenkung, auf Wunsch oder teilweise (alle G60 und div. Sondermodelle) serienmäĂig mit ServounterstĂźtzung | Zahnstangenlenkung, auf Wunsch oder teilweise (alle G60 und div. Sondermodelle) serienmäĂig mit ServounterstĂźtzung | Zahnstangenlenkung, auf Wunsch oder teilweise (alle G60 und div. Sondermodelle) serienmäĂig mit ServounterstĂźtzung | Zahnstangenlenkung, auf Wunsch oder teilweise (alle G60 und div. Sondermodelle) serienmäĂig mit ServounterstĂźtzung | Zahnstangenlenkung, auf Wunsch oder teilweise (alle G60 und div. Sondermodelle) serienmäĂig mit ServounterstĂźtzung | Zahnstangenlenkung, auf Wunsch oder teilweise (alle G60 und div. Sondermodelle) serienmäĂig mit ServounterstĂźtzung | Zahnstangenlenkung, auf Wunsch oder teilweise (alle G60 und div. Sondermodelle) serienmäĂig mit ServounterstĂźtzung | Zahnstangenlenkung, auf Wunsch oder teilweise (alle G60 und div. Sondermodelle) serienmäĂig mit ServounterstĂźtzung | Zahnstangenlenkung, auf Wunsch oder teilweise (alle G60 und div. Sondermodelle) serienmäĂig mit ServounterstĂźtzung | Zahnstangenlenkung, auf Wunsch oder teilweise (alle G60 und div. Sondermodelle) serienmäĂig mit ServounterstĂźtzung |
| Karosserie | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter (incl. syncro und Country) | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter (incl. syncro und Country) | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter (incl. syncro und Country) | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter (incl. syncro und Country) | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter (incl. syncro und Country) | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter (incl. syncro und Country) | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter (incl. syncro und Country) | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter (incl. syncro und Country) | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter (incl. syncro und Country) | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter (incl. syncro und Country) | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter (incl. syncro und Country) | Stahlblech, selbsttragend, Tankinhalt 55 Liter (incl. syncro und Country) |
| Spurweite vorn/hinten | 1427/1422 mm | 1427/1422 mm | 1427/1422 mm | 1427/1422 mm | 1427/1422 mm | 1427/1422 mm | 1427/1432 mm | 1427/1432 mm | 1435/1442 mm | 1433/1428 mm | 1427/1432 mm | 1435/1437 mm |
| Radstand | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2475 mm | 2479 mm |
| Länge | 3985 mm (1984â1988), 4040 mm (ab 1989), Country: 4255 mm | 3985 mm (1984â1988), 4040 mm (ab 1989), Country: 4255 mm | 3985 mm (1984â1988), 4040 mm (ab 1989), Country: 4255 mm | 3985 mm (1984â1988), 4040 mm (ab 1989), Country: 4255 mm | 3985 mm (1984â1988), 4040 mm (ab 1989), Country: 4255 mm | 3985 mm (1984â1988), 4040 mm (ab 1989), Country: 4255 mm | 3985 mm (1984â1988), 4040 mm (ab 1989), Country: 4255 mm | 3985 mm (1984â1988), 4040 mm (ab 1989), Country: 4255 mm | 3985 mm (1984â1988), 4040 mm (ab 1989), Country: 4255 mm | 3985 mm (1984â1988), 4040 mm (ab 1989), Country: 4255 mm | 3985 mm (1984â1988), 4040 mm (ab 1989), Country: 4255 mm | 3985 mm (1984â1988), 4040 mm (ab 1989), Country: 4255 mm |
| Leergewicht | 920â1095 kg | 920â1095 kg | 920â1095 kg | 920â1095 kg | 920â1095 kg | 920â1095 kg | 1090â1145 kg | 1090â1145 kg | 1220 kg | 1120â1140 kg | 1255â1275 kg | 1250 kg |
| HĂśchstgeschwindigkeit | 191 km/h | 186 km/h | 186 km/h | 186 km/h | 208 km/h | 200 km/h | 175 km/h | 180 km/h | 163 km/h | 216 km/h | 230 km/h | 210 km/h |
| Beschleunigung von 0â100 km/h | 9,7 s | 10,3 s | 10,3 s | 10,3 s | 8,5 s | 9,0 s | 12â13 s | 12 s | 13,5 s | 8,3 s | 7,4 s | 9,5 s |
| Verbrauch in Liter/100 Kilometer | 5,7/7,5/10,9 S | 6,1/8,1/11,3 N | 6,1/8,1/11,3 N | 9,8 S | 6,1/7,5/10,9 Super Plus | 6,4/8,0/11,3 S | 11,0 N | 11,0 N | 12,0 N | 12,0 S | 14,5 S | 13,0 S |
Fertigung
Der Golf II wurde in Wolfsburg, Zwickau, Graz, BrĂźssel, Sarajevo, Uitenhage/SĂźdafrika, Lagos/Nigeria, Westmoreland County/USA und in Puebla/Mexiko produziert. In der Fertigung wurde der Automatisierungsgrad verstärkt â viele Montagevorgänge wurden in der neuen âHalle 54â des Stammwerks Wolfsburg von Industrierobotern ausgefĂźhrt. Dazu war die Vorderachse an einem Fahrschemel montiert und der Bug des Wagens verschraubt und nicht verschweiĂt wie beim Golf I. Der Tank wurde aus Kunststoff geblasen.
Passive Sicherheit
Ein Crashtest durch den ADAC offenbarte im Jahr 2003, zum 30. Jubiläum der Golf-Baureihe, dass die Weiterentwicklung der passiven Sicherheit fßr Insassen beim leichteren Golf II unzureichend war. Im Vergleich zum VW Käfer, einer mehr als 40 Jahre älteren Konstruktion mit einer tragenden Bodenplatte, schnitt er beim Frontalaufprall noch gering schlechter ab.cite-ref-9[9]
Einzelnachweise
cite-note-11. â GroĂe Cw-Werte-Sammlung von Autos und ... zum Mitmachen. Abgerufen am 7. Oktober 2024.
cite-note-22. â Golf-Preisliste Modelljahr 1991 (13. August 1990)
cite-note-33. â Golf II Limousine/GTI. Volkswagen Classic, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 1. August 2015; abgerufen am 31. März 2014.
cite-note-44. â 30 Jahre VW Golf II. Wirklich reif fĂźrs H-Kennzeichen? (PDF) In: Auto Bild Klassik 1/2014. Bernd Wieland, Januar 2014, S. 51, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 17. April 2015; abgerufen am 16. März 2016.
cite-note-55. â Oldtimer-Magazin, Ausgabe April 1993
cite-note-77. â Fahrgestellnummer von Volkswagen und Audi Modellen entschlĂźsseln. In: www.nininet.de. Abgerufen am 15. Dezember 2016.
cite-note-88. â motor-talk.de VW Golf 2 Limited (Nr. 003, 1989): Verkauf, Preis, Geschichte
cite-note-99. â Zwei Welten in punkto Sicherheit, auf autobild.de, abgerufen am 10. April 2017
Weblinks
Commons
: Volkswagen Golf II
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Volkswagen-Classic-Dossier zum Golf II
⢠Doppel Wobber (Golf Fanpage)